Karriere-Tutorial
Berufsfotografie
Assistenz in einem Fotostudio
Bevor das Leben als Fotograf/in so richtig losgehen kann, wird normalerweise eine Ausbildung absolviert. Eine Lehre zu machen ist selten attraktiv, es sei denn, man findet ein Fotostudio, in dem man wirklich etwas lernt. Die Chance, im Rahmen der Ausbildung bei verschiedenen Fotografen ein Praktikum zu absolvieren, und sich zugleich eine solide handwerkliche Basis zu erarbeiten, erhält man am Photo- und Medienforum Kiel.
Eine akademische Ausbildung hingegen bereitet auf den Job ungefähr genauso gut vor wie die Regelschule auf das Leben. Deshalb gibt es die Assistenzzeit. Da lernt der junge Mensch, was kommerziell erfolgreiche Fotografen machen, um kommerziell erfolgreich zu sein – im besten Fall bekommen Assis etwas mit von der Studioorganisation, den Abläufen bei Shoots, den Kundenkontakten und -gesprächen. Richtig gut gelaufen ist es, wenn Sie ausreichend Gelegenheit haben, für die eigene Mappe zu fotografieren. Und super ist es für Sie gelaufen, wenn Sie sich am Ende mit dem besten Kunden Ihres bisherigen Chefs selbstständig machen.
Richtig schlecht hingegen läuft es, wenn Sie den ganzen Tag mit dem Catering respektive der Beschaffung von Suchtmitteln (Kaffee, Kola, Koks, Kippen) beschäftigt sind, oder wenn Sie als namenloser Postproduction-Sklave rund um die Uhr am Rechner sitzen und die 4K’s konsumieren.
Weiter mit: Die richtige Zusammenstellung der Präsentationsmappe